Saunatipps

Regeln zum richtigen Saunieren

Saunabaden ist kein exakt geregeltes Bad, der Saunagänger sollte sich in erster Linie wohl fühlen, Sie können jederzeit den Saunaraum verlassen. Achten Sie dabei auf Ihr Gefühl!                                                                    

Bringen Sie ausreichend Zeit mit. Die Sauna soll entspannen, ein gehetztes "Abarbeiten" der Saunagänge belastet eher Ihren Körper als ihn zu entspannen. Ein vollständiges Saunabad dauert mindestens zwei Stunden.                                                                                                                                                       

Reinigen Sie sich unter der Dusche und trocknen Sie sich gut ab, ein trockener Körper schwitzt schneller. Ein warmes Fussbad vor der Sauna fördert das Schwitzen zusätzlich.                                                                                      

In der Sauna legen Sie Ihr Liegetuch unter den ganzen Körper. Der Aufenthalt sollte kurz, die Wirkung intensiv sein. Benutzen Sie die mittlere bzw. obere Bank. Acht bis 12 Minuten sind völlig ausreichend. Verlassen Sie sich auf Ihr Gefühl! Die letzten 2 Minuten sollten Sie sich aufsetzen, der Körper wird so an die aufrechte Haltung gewöhnt.

Gehen Sie nicht sofort unter die Dusche bzw. ins Tauchbecken. Kühlen Sie sich an der frischen Luft ab, der Körper benötigt jetzt Sauerstoff. Falls Sie danach das Tauchbecken benutzen, Spühlen Sie vorher Ihren Schweiß ab.

Im Anschluß daran sollten Sie sich eine kleine Ruhepause gönnen, diese fördert die Erholung.

Während des Saunabadens sollten Sie nichts trinken, damit wird der Effekt des Entschlackens gefördert.

Weitere Saunagänge führen Sie wie den ersten durch. Drei Saunagänge sollten ausreichen, weitere Saunadurchgänge führen nicht mehr zu einer Steigerung der Saunawirkung.

Das Saunabad dient besonders der körperlichen Erholung und psychischen Entspannung. Vermeiden Sie daher körperliche Anstrengungen nach der Sauna.

 

Regeln zum  Saunieren mit Kindern

Grundlegend spricht nichts gegen die Nutzung der Sauna mit einem gesunden Kind. In der Geschichte der Sauna gibt es immer wieder Belege dafür, dass in finnischen Saunen früher sogar Kinder auf die Welt gebracht   wurden. Sofern keine gesundheitlichen Einschränkungen gegen den Saunabesuch sprechen, kann also auch mit einem Kind in die Sauna gegangen werden. Auch die Länge des Saunabesuches kann problemlos an die eines erwachsenen Saunagängers angepasst werden, sofern sich das Kind wohl fühlt und in der Lage ist, sich rücksichtsvoll gegenüber anderen Saunagängern zu verhalten.

 

Keine Bedenken für die Gesundheit
Der gesundheitsfördernde Aspekt der Sauna wirkt sich bei Kindern in vergleichbarer Art und Weise aus wie auch bei Erwachsenen. Das Immunsystem wird gestärkt, die Abwehrkräfte nicht nur gegenüber Erkältungskrankheiten deutlich verbessert. Darüber hinaus wirkt die entspannende Atmosphäre in der Sauna auch Kindern, mit den Anforderungen des Alltags fertig zu werden.

Die Reizüberflutung unserer modernen Gesellschaft geht auch an den jüngsten Mitgliedern nicht spurlos vorbei. Die Entspannung im Rahmen der wohligen Wärme unterstützt somit auch bei Schlafstörungen, Nervosität und wirkt gleichzeitig förderlich auf die Konzentration.

Gemeinsam entspannen
Die gemeinsame Entspannung in der Sauna ist unter anderem für das soziale Miteinander förderlich. Wenngleich es Kindern schwer fallen dürfte, allzu lange still in der Sauna zu sitzen, so lernt das Kind beim gemeinsamen Saunabesuch jedoch auch die gegenseitige Rücksichtnahme an Hand des vorgelebten Beispiels. Als Saunagänger sind die Eltern dabei angehalten, sich in der öffentlichen Sauna beispielsweise nach Familienzeiten zu erkundigen oder den Saunagang in einer Länge zu gestalten, wie das Kind in der Lage ist, Rücksichtnahme gegenüber anderen Saunagästen zu üben.

Das Herumturnen auf den Bänken sollte dabei selbstverständlich ebenso vermieden werden wie die laute Unterhaltung. Hierbei stellt die private Sauna gegebenenfalls einen Vorteil dar, in der etwas wildere Kinder langsam auf die Begebenheiten in der öffentlichen Sauna vorbereitet werden können. Wie das Verhalten in der privaten Sauna jedoch umgesetzt wird, obliegt einzig und allein den Eltern.

Hygiene beim Saunagang spielerisch erlernen
Ein weiterer, förderlicher Aspekt ist die Entwicklung des Kindes erfolgt beim Saunagang durch den natürlichen Umgang mit der Hygiene dar. Das Vorbild der Eltern ist hierbei ebenso maßgeblich wie das der anderen Saunagäste. Das Kind übernimmt durch die Beobachtung und Nachahmung die Verhaltensweisen im hygienischen Umgang bei dem Besuch der Sauna zumeist von alleine und muss nur wenig angeleitet werden.